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Das Beste kam zum Schluss PDF Drucken
Geschrieben von Henni   
Mittwoch, 12. November 2008
Am zweitem Novemberwochenende stand die letzte Klassenregatta der Saison auf dem Programm, Väterchen Frost.
Wir trafen uns am Samstagmorgen auf dem Clubgelände des HSC und stellten ziemlich erfreut fest, dass wir doch recht schönes Wetter hatten. Zumindest regnete es nicht und wir hatten noch zweistellige Plusgrade. Die ganze Sache hatte nur einen kleinen Haken, es zog nur ein sehr leichte Brise über die Alster.
Wir beschlossen in der Konstellation der Europameisterschaft an dieser Regatta teilzunehmen, mit der Ausnahme dass Max durch Michi ersetzt wurde.
Der Start zur ersten Wettfahrt war recht mühselig. Bei dem wenigen Wind war das Feld von immerhin 25 Startern recht nervös und es kam zu 2 Gesamtrückrufen. Darauf wurde jede folgende Wettfahrt unter „Black Flag“ gestartet, was die Disziplin im Feld leicht erhöhte. Wir erwischten einen guten Start, profitierten am Ende der ersten Kreuz von einem Windstrich auf unserer Seite und fanden uns in der Spitzengruppe des Feldes wieder. In dieser konnten wir gut mitsegeln und beendeten die Wettfahrt auf einem 7. Platz. Auch die zweite Wettfahrt konnten wir mit einem 10. Platz durchaus positiv gestalten. Am Ende der Tageswertung fanden wir uns auf Platz 5. der Gesamtwertung wieder.
Der zweite Tag war das komplette Gegenteil von Ersten: Es war kalt, regnete und es waren ein paar ordentliche Sturmböen vorhergesagt, die im Verlauf des Tages auch eintreten sollten. Es wurden teilweise Windgeschwindigkeiten bis zu 35 Knoten gemessen. Bei viel Wind hatten wir in der Vergangenheit oft Probleme, doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Wir kamen an diesem Tag super mit den Bedingungen zu recht, hatten recht gute Starts und fuhren noch einen 6. und einen 7. Platz heraus. In der letzten Wettfahrt ließ dann leider die Konzentration etwas nach da wir wussten, dass wir uns noch einen Streicher erlauben konnten. Aber auch diese Wettfahrt beendeten wir nach einem guten Start und ein paar kleinen Fehlern auf der ersten Kreuz auf einem Platz 12.
Am Ende der Serie waren wir somit auf einem 8. Platz, unsere beste Platzierung in dieser Saison – Eine Top Ten Platzierung bei einer Regatta in der fast die komplette aktive deutsche Klasse am Start war. Es ist uns also durchaus gelungen die positive Entwicklung seit der Europameisterschaft fortzusetzen und wir hoffen, dass wir die letzten Platzierungen in der nächsten Saison bestätigen können.