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Frühjahrsverband - Saisonstart mit Hindernissen PDF Drucken
Geschrieben von Henni   
Montag, 7. April 2008
Am letzten Wochenende hat für uns die Regattasaison 2008 mit der Frühjahrsverbandsregatta auf der Alster begonnen. Der April zeigte sich von seiner besten Seite und unterstütze uns bei unseren 6 Wettfahrten mit seinem typischen Wetter (Regen, Hagel, Schauerböen).
Schon im Vorfeld war es klar, dass diese Regatta eher noch zu Trainingszwecken und zur Crewsichtung für diese Saison dienen sollte. Die Stammcrew um Michi, Piffi und Paul fiel aus verschiedenen Gründen aus und so war von der Crew der letzten Saison nur Henni an Bord, der seine angestammte Position als Trimmer für diese Regatta verließ und sich als Steuermann versuchte. Dazu kamen mit Julian Hampe und Kristine Bröhan zwei Segler, die schon in der Vergangenheit ein paar Regatten bei uns mitgesegelt hatten und mit Moritz Böök und Maximilian Bischof zwei absolute "J" Neulinge in die Crew.
Da die letzten Reparaturarbeiten an unserem Boot erst in der Woche vor der Regatta erledigt werden konnten, war ein Training in dieser Konstellation vor der Regatta leider nicht möglich. So beschlossen wir uns am Samstag morgen um 9 Uhr zu treffen, um vor der ersten Wettfahrt zumindest die Standardmanöver einmal durch zu testen. Die ersten Manöver harkten noch gewaltig, doch nach einigen Versuchen klappten sie schon etwas besser. Kurz vor dem ersten Start kam dann noch ein große Portion Pech hinzu. Nach einer Wende riss der Seezaun auf der Backbordseite. Glück im Unglück: Die komplette Crew konnte sich reaktionsschnell an Stützen, Schoten oder anderen Gegenständen festhalten, so dass niemand über Bord ging. Diese Situation hätte auch anders verlaufen können. Nach dem ersten Schock wurde erstmal der Hafen angelaufen, um den Schaden zu begutachten und wenn möglich zu reparieren. An dieser Stelle nochmal ein riesiges "Danke schön!" an den Hafenmeister vom HSC, der uns mit Werkzeug und Material unterstützt hat. Nach einer halben Stunde war der Draht soweit repariert, dass man wieder segeln konnte, aber der Start der ersten Wettfahrt war nicht mehr zu schaffen. So nutzten wir die Zeit, um noch ein paar Manöver zu üben. Diese Regatta begann für uns also erst mir der zweiten Wettfahrt. Der Start war ganz ordentlich, doch schon bald merkte man, dass jeder noch mit sich und seiner neuen Position zu kämpfen hatte. Die Manöver liefen nicht sehr flüssig, an Taktik und Strategie wurde so gut wie gar nicht gedacht.  Am Ende waren wir froh diese Wettfahrt nicht auf dem letzten Platz beendet zu haben. Dieser Faden zog sich dann durch alle Wettfahrten und wir waren am Ende der Regatta fast schon ein wenig überrascht, überhaupt noch 3 Boote hinter uns gelassen zu haben.
Mit einem leicht besseren Ergebnis hatten wir vor der Regatta eigentlich schon gerechnet, im nachhinein sind wir aber eher glücklich darüber unseren Crewstamm mit netten, engagierten Leuten erweitert zu haben. Ziel ist es nun diese Leute soweit in unsere Crew zu integrieren, dass sie für uns eine wertvolle Ergänzung zur Stammcrew werden. Deshalb wird in den nächsten Wochen sicherlich die eine oder andere Trainingseinheit folgen, um den neuen Seglern den Einstieg in unsere Crew so angenehm wie möglich zu machen.